Absolvent/innen der sprachwissenschaftlichen Slavistik

Mit dem Thema der Abschlussarbeit, ob auf Bachelor- oder Master-Niveau, wählen die Studierenden einen der Bereiche Sprachwissenschaft oder Literatur- und Kulturwissenschaft als Schwerpunkt der letzten Phase ihres slavistischen Studiums. Im Jahr 2014 wurden beispielsweise elf B.A.-Arbeiten zu einer sprachwissenschaftlichen Fragestellung angefertigt, deren Themen von Namenkunde über Sprachgeschichte bis zu verschiedenen psycholinguistischen Gegenständen reichten.

Während für Bachelor-Arbeiten sechs Wochen zur Verfügung stehen, wird eine Master-Arbeit über drei (M.Ed.) bzw. vier Monate (M.A.) angefertigt. Master-Arbeiten sollen einen empirischen Teil enthalten, d.h. sie untersuchen eine Fragestellung anhand eigenen Materials. Da dies aufwendiger ist, stehen für empirische Arbeiten jeweils zwei Monate mehr zur Verfügung (d.h. fünf für M.Ed.-Arbeiten, sechs bei M.A.-Arbeiten). Master-Arbeiten sind umfangreiche und eingehende eigenständige wissenschaftliche Auseinandersetzungen mit dem gewählten Thema. Dieses kann in Absprache relativ frei gewählt werden; es geht zwar in der Regel aus einem besuchten Seminar hervor, bearbeitet aber eine selbst entwickelte Fragestellung. Unterstützung für die Entwicklung einer Fragestellung erhalten Sie im Oberseminar im Modul "Forschendes Lernen".

Die Namen der Masterabsolvent/innen im Bereich der Linguistik aus den letzten Jahren sind hier mit den Titeln ihrer Arbeiten aufgelistet und geben Ihnen Beispiele aus dem möglichen Themenspektrum. 

Alumnae und Alumni

Masterarbeiten in der sprachwissenschaftlichen Slavistik der letzten Jahre

2019

  • Ursula Baumgart: "Rezeptiver Bilingualismus als Spezialfall der Mehrsprachigkeit: Eine empirische Studie am Beispiel des Polnischen in Deutschland"
  • Mihailo Jelić: "Das Ethnonym Srbi und seine onymischen sowie deonymischen Ableitungen in der Slavia"
  • Tanja Młynczak: "«Ja doch mówiłem – babyeinfach!» Fallstudie zur Rolle des Inputs bei einem deutsch-polnisch zweisprachigen Kind"
  • Julian Leinweber: "Sprachgebrauch und Identitätskonstruktion russlanddeutscher und nicht-russlanddeutscher Migranten in Deutschland"
  • Ines Zafke: "Hodonymie in Polen: Eine Untersuchung am Beispiel der Straßennamen in der Breslauer Innenstadt"

2018

  • Julia Gaag: "Biaspektuelle Verben im Russischen und ihre Wahrnehmung. Eine empirische Untersuchung"
  • Katharina Kromm: "Lexikalisches Wissen und kognitive Strategien bei russisch-deutschen Bilingualen. Empirische Untersuchung anhand des 'verbal fluency'-Tests"
  • Tamara Kulymova: "Verbalisierung von Handgesten im Russischen. Lexikographische Darstel­lung und korpusbasierte Untersuchung"
  • Anke Luislampe: "Die Entwicklung der Herkunftssprache bei polnisch-deutsch Bilingualen im mittleren Erwachsenenalter"

2017

  • Jana Bader: "Die Nutzung des sprachlichen Potenzials bei der Erschließung einer neuen Fremdsprache. Ein Vergleich zwischen bilingual und monolingual aufwachsenden SchülerInnen" (Fachdidaktik)
  • Yvonne Behrens: "Anglizismen im Polnischen. Eine empirische Untersuchung der Relation zwischen Sprecheralter und Usus"
  • Kristina Bodaschko: "Code-Switching am Beispiel des Russischen in Deutschland"
  • Dobarskaya, Zhanna: "Das 'Prostorečie' in russischen aktuellen Pressetexten"
  • Ksenia Glas: "Die Entwicklung der grammatischen Belebtheitskategorie im Russischen. Empirische Untersuchung am Beispiel der  Birkenrindentexte"
  • Hanna Herok-Maniurka: "Der Einfluss des Inputs auf den bilingualen russisch-deutschen Spracherwerb von Vorschukindern"
  • Kristina Miller: "Die Verben der Bewegung in Lehrwerken des Russischen als Fremdsprache" (Fachdidaktik)
  • Lidia Seeber: "Der Einfluss des Aufenthaltsortes auf die Sprachwahl bilingualer Geschwister"
  • Kristina Trautmann: "Grammatische und lexikalische Eigenschaften von Verben im Russischen. Langzeituntersuchung zum Spracherwerb von bilingualen Kindern"

2016

  • Kristina Bodaschko: "Code-Switching"
  • Ksenia Glas: "Die Entwicklung der grammatischen Belebtheitsktategorie im Russischen. Empirische Untersuchung am Beispiel der  Birkenrindentexte"
  • Justyna Göcke: "Auf der Spur des Marders: Die indoeuropäische Herkunft der slavischen Flüche kurvesyn und kurva mat"
  • Elena Ivushkina: "Registerunterschiede in der Sprachverwendung bilingualer russisch-deutscher Jugendlicher: Kommunikation in der Familie und mit Gleichaltrigen"
  • Alexandra Kindsvater: "Phraseologismen mit Bezeichnungen für wilde Tiere im Russischen. Kontrastive und korpuslinguistische Analyse"
  • Olesja Schulz: "Sprache und Identität im Kontext von Mehrsprachigkeit am Beispiel russischsprachiger Schülerinnen und Schüler"

2015

  • Olivia Janetzko: "«Blog polski w internecie». Der Einfluss des Englischen auf die polnische Sprache"
  • Olga Moroz: "Kenntnis und Gebrauch frauenbezogener Phraseologismen und Sprichwör­ter bei Russischsprecher/innen in Russland und Deutschland"
  • Iryna Opalko: "Wortschatzentwicklung bei einem trilingualen Kind. Lexikalische und grammatische Aspekte"
  • Marina Voronkina: "HerkunftssprecherInnen des Russischen im Fremdsprachenunterricht. Problematisierung am Beispiel der Orthographievermittlung"
  • Markus Wagemann: "Sprachattrition bei polnischen Spätaussiedlern"

2014

  • Ludger Paschen: "Grenztöne im Russischen. Diskursive Funktionen und ihre Verortung im Intonationssystem"
  • Janika Soldato: "Binnendifferenzierung im Russischunterricht am Beispiel des Verbalaspekts"

2013

  • Julia Kramarenko: "Belebt oder unbelebt? Eine korpuslinguistische Untersuchung zu Schwankungen und Abweichungen der Belebtheitskategorie im Russischen"

2012

  • Kathrin Büsching: "Sprachproduktion von russisch-deutschen jugendlichen Bilingualen. Eine Untersuchung am Beispiel von Nacherzählungen von Bildergeschichten"
  • Magdalena Korda: "Der Einfluss verschiedener Flexionsformen auf das Assoziationsverhalten polnisch-deutscher Bilingualer"
  • Patrycja Kronfeld: "Metasprachliche Aspektkompetenz polnischer monolingualer Muttersprachler"
  • Helen Nußbaum: "Der polnische Verbalaspekt und seine Anwendung in der Werbesprache"
  • Elena Ortsis: "Anglizismen in der russischen Jugendsprache. Eine empirische Untersuchung"
  • Hanna Robilka: "Lautwahrnehmungs- und Artikulationsschwierigkeiten deutscher Russischlerner. Eine empirische Untersuchung der palatalisierten Konsonanten und reduzierten Vokale im Russischen"
  • Lisa Siebelmann: "Der textsortenspezifische Aspekt-Tempus-Gebrauch. Betrachtung ausgewählter russischer Filmuntertitel"
  • Miranda Weronis: "Die Sprache des polnischen Internet-Chat und ihre Merkmale"

Promotionen

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